Eintauchen in eine andere Welt

Raja Ampat ist ein Archipel aus über 1’500 Inseln, liegt westlich von Neuguinea und gehört zu Indonesien’s Provinz West-Papua. Der Name steht für „vier Könige“, was die vier Hauptinseln Misool, Salawati, Batanta und Waigeo beschreibt. Raja Ampat sind zwei Worte, die Taucher-Augen leuchten lassen. Natürlich wollten wir uns dieses Paradies nicht entgehen lassen. Schon die Anreise war sehr schön, im Anflug auf Sorong konnten wir die vielen kleinen Inseln aus der Vogelperspektive sehen. Wir hatten last minute acht Nächte auf einem Tauchboot für Nord-Raja-Ampat gebucht und waren gespannt auf unser Zuhause, auf die Mitreisenden und auf die Crew. Kira Kira ist ein kleines Boot mit nur acht Gästen an Bord. Wir waren eine internationale Gruppe bestehend aus US-Amerikanern, einer Australierin, einer Norwegerin und einer Französin.

Die nächsten Tage verliefen alle in etwa gleich:

  • 6:45 Tauchbriefing, dann erster Tauchgang
  • Frühstück
  • 11:00 Tauchbriefing, gefolgt vom zweiten Tauchgang
  • Mittagessen
  • 14:45 Tauchbriefing und dritter Tauchgang
  • Fische identifizieren und Fotos sortieren, lesen, duschen…
  • Nachtessen auf dem Boot oder Barbecue am Strand
  • Bier und Kartenspiele

Die Unterwasserwelt war phänomenal! Bei praktisch allen Tauchgängen war die Sicht hervorragend. Die Anzahl und Vielfalt der Fische, Hart- und Weichkorallen in Raja Ampat ist wirklich sehr eindrücklich. Ab und zu hatten wir mit starken Strömungen zu kämpfen. Wenn es ganz schlimm war, benutzten wir Strömungshaken, sonst drifteten wir den Riffs entlang, was sehr viel Spass machte. Man konnte dabei die Schwerelosigkeit im Wasser so richtig geniessen. Mittlerweile sind wir Meister im Negative Entry (dabei springt man rein und taucht gleich unter) und wir haben viel an Selbstvertrauen unter Wasser gewonnen. Alex war ein super Tauchguide, der sich sehr gut in Raja Ampat auskennt und die Strömungen immer gut einschätzen konnte. Er führte uns zu Tauchplätzen, an denen es von Fischen nur so wimmelte: Barracudas, Haie, Rochen, Schildkröten, Nemos, Triggerfische, Wasserschlangen und und und. Es war grandios und nach jedem Tauchgang kehrten wir glücklich auf’s Boot zurück. Wir hatten viel Spass bei den abendlichen Kartenspielen, lernten neue Spiele kennen (500, Cards Against Humanity) und lehrten Andy und Martin, wie ein Schieber funktioniert (sie waren erschlagen von den vielen Regeln und fragten sich, wer sich die komische Zählweise der Karten ausgedacht hat). Wir schauten uns den Sternenhimmel an und suchten alle möglichen Konstellationen.

Worte können nur annähernd erklären, was wir unter Wasser erlebt haben – ich lasse Bilder und Video sprechen:

 

 

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