Bei den Griechen

Nach knapp 21 Monaten setzten wir unsere Füsse erstmals wieder auf europäischen Boden. Hier wurden wir von Sorbas empfangen. Das ist nicht etwa jemanden, den wir kennen, sondern der Sturm, der über das Mittelmeer und Griechenland fegte. Schon lustig wie das Wetter in Europa wieder viel mehr (Medien)-Präsenz hat und Wetterereignisse eigene Namen tragen. Nach zwei Tagen kam die Sonne, wie auch unser Gepäck, das den Anschlussflug erneut verpasste, wieder zurück. So waren wir bereit Athen auch ausserhalb der Museen zu erkunden.

Es ist extrem eindrücklich wie gut erhalten diese wunderschönen Sehenswürdigkeiten von den alten Griechen und Römern sind, wie fortgeschritten die Architektur bereits vor über 2’000 Jahren war und wie viel schon damals erforscht und mittels Schrift übermittelt wurde. Verglichen mit den Inkas in Südamerika (Machu Picchu 15. Jh), der Geschichte von Australien (die gem. australischen Geschichtsbüchern erst mit der Kolonialisierung im 17. Jh beginnt), den indischen Festungsanlagen (ab ca. 15. Jh) oder den Mongolen (welche im 13 Jh. ihre Schrift erfanden), betrachten wir die europäische Geschichte nun noch differenzierter.

Wir reisten mit zwei Griechinnen durch die Salar de Uyuni in Bolivien. Über ein Jahr später trafen wir die beiden nun in ihrer Heimatstadt und haben tolle Abende zusammen verbracht.

3 Comments

  • Yve 3. Oktober 2018 at 22:38

    Kürzester Blog ever!
    Schön seid ihr wieder auf dem Kontinent und schon baaaald zu Hause❤️

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  • Roger Landolt 4. Oktober 2018 at 8:41

    Warum gerade Griechenland die letzte Etappe eurer Weltreise ist, wird demnächst auf diesem Blog aufgelöst. Oder habe ich die Auflösung bereits verpasst?

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    • André Maurer 5. Oktober 2018 at 8:47

      Da wir das russische Visum nicht erhalten haben, mussten wir für Alternativen zur Rückreise mit der transsibirischen Eisenbahn Suchen. In Griechenland waren wir beide noch nie und es ist ein perfekter Ort um noch ein paar Tage zu relaxen.

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